GenerationenKult

Jede(r) macht 'was aus seiner Lebensphase.


Viele generationenübergreifende Projekte kümmern sich gar nicht darum, daß jüngere Leute arbeiten, Geld verdienen und sich eine Existenz aufbauen wollen. M.E. sind herkömmliche Ansätze zu oft nur auf das ausgerichtet, was die Teilmenge von Senioren möchte, die mit "nett zusammenleben" und "ein bißchen hilfsbereit sein" zufrieden ist. Viele andere Senioren möchten mehr. Jüngere Leute wollen ganz sicher mehr. Deshalb bieten wir mit GenerationenKult in Kürze einen vielleicht etwas neuen Weg:

  1. Im GenerationenKult / Haus (GeKu-Haus) werden 21 Apartments und 14 WG-Zimmer an ältere und jüngere Menschen vermietet. Außerdem werden Schreibtische, Büros und Besprechungsräume in einer ganzen "Panorama-Coworkingetage" an vermutlich bis zu 50 Programmierer, Webdesigner, Grafiker, Existenzgründer(innen) aus allen Bereichen vergeben, ebenso wie etwa 20 Plätze in einer Ladengemeinschaft. Ein 2500qm großes Mehrgenerationenhaus mitten in der Essener City für die einen, ein besonders cooler Arbeitsplatz und ein großes Netzwerk spannender Leute für die anderen. Und die entstehende Hausgemeinschaft aus vermutlich rund 90 überzeugten Individualisten wird dadurch zusammengelockt, daß die besten Flächen im ganzen Haus, die schönsten Dachterrassen und Loungebereiche nicht Einzelnen vermietet werden, sondern allen zur Verfügung stehen und daß Tischtennis, Kicker, Billiard und Sauna nicht alibi-mäßig, sondern richtig schön und gepflegt bereitstehen. Man muß schon verdammt anspruchslos mit dem Bißchen zufrieden sein, was das eigene Apartment bietet, wenn man in diesem Haus nicht zusammenkommt ;-) . Mehr...

  2. Über den GenerationenKult / Marktplatz (GeKu-Marktplatz) möchten wir dabei helfen, dass ein reger Leistungsaustausch (Bügeln, Einkaufen, Hundesitting, Putzen,...) nicht nur im GeKu-Haus, sondern auch darüber hinaus stattfindet. Mehr....
  3. Auch der GenerationenKult / Club (GeKu-Club) bezieht die nahe und ferne Nachbarschaft mit ein - Coaches bringen die Generationen zusammen. Mehr...

Mitreden oder einfach nur informiert bleiben!

Dies ist ein offenes Projekt, und wir geben uns Mühe, vom "intensiven Mitreden" bis zum "nur ab und an ein bißchen Informiert-Werden-Wollen" alles zu ermöglichen! Mehr hier...

Weitere Basisgedanken hier, unvollständig, noch nicht ausformuliert:

  • GenerationenKult ist nicht nur das große neue Haus, sondern strahlt auch in die Nachbarschaft. Das hat folgende Vorteile:
    • Vieles wird besser finanzierbar, wenn es breiter angelegt wird.
    • Unser Marktplatz-Gedanke, jede(r) bietet und konsumiert Dienste von anderen, wird besser funktionieren, wenn dann nicht nur auf die ca. 90 Leute begrenzt wird, die im GenerationenKult / Haus arbeiten und wohnen.
    • Es wäre auch nicht einzusehen, daß jemand im GeKu-Haus, der vielleicht Buchhaltung für andere anbietet, seine Dienste nur auf die paar Coworker beschränkt, die zufällig im Haus sind.
    • Freiheit und Vielfalt wird größer, wenn wir auch auf die Nachbarschaft ausstrahlen.
  • Ich will soweit wie möglich Monopole vermeiden! Wir alle haben auch deshalb in den westlichen Ländern ein so schönes Leben, weil wir nie auf einen Lieferanten oder einen Kunden angewiesen sind. Wenn der eine Supermarkt nichts taugt, dann gehen wir zum anderen. Wenn der eine Reiseveranstalter schlecht ist, dann nehmen wir einen anderen. Usw.. Und das darf in Alter nicht anders werden. Wer in eine Seniorenresidenz oder ein normales Mehrgenerationenhaus zieht, liefert sich m.E. oft zu sehr einem Monopol aus - alles wird von einer Verwaltung gestellt! In unserem GeKu-Haus soll es soweit wie eben nur möglich eine Vielfalt von Anbietern geben! Auch ich als Eigentümer des Hauses  werde wo immer möglich dafür sorgen, daß Angebote nie nur vom Haus kommen, sondern daß soviele Alternativen und Konkurrenten wie möglich existieren. Freiheit und Vielfalt sind auch im Alter wichtig!
    • Problem dabei ist der Platz: Tischtennisplatte, Kicker, Billiard, Gemeinschaftsküche,... kann man nur einmal schaffen. Ich werde dennoch versuchen, Konkurrenz in allen wichtigen Punkten zu installieren!
  • Ich will vor allem die Teilmenge älterer Leute erreichen, die nicht nur in Konzerte, auf Reisen oder zur Gymnastik gehen will. Manche Ältere wollen & können sich auch arbeitsmäßig einbringen, entweder, weil sie etwas "sinnvolles tun", oder weil sie ihre Rente aufbessern wollen. Wer ehrenamtlich arbeiten will, findet bereits genug Angebote, das muß ich nicht erweitern. Was ich schaffen will, ist bezahlte Arbeit auch für Ältere, einen Marktplatz dafür, ggf. auch eine Tauschbörse, aber auch richtig bezahlte Arbeit, bei der auch Versicherung und Steuern bezahlt werden. M.E. ist das gleichzeitig auch DER Weg, um den Kontakt zu Jüngeren aufrechzuerhalten, und dadurch paßt es hervorragend zu "Coworking", weil Ältere tendenziell manchmal gern ruhige Standardaufgaben suchen, während Jüngere sich nie festlegen wollen und mit Buchhaltung, Bürodiensten usw. ihre Mühe haben.

    Wieviele Prozent der sozialen Kontakte eines Menschen sind irgendwie durch die Arbeit entstanden? Ich glaube, dieser Anteil ist riesig groß und man sollte Senioren nicht von (bezahlter) Arbeit ausschließen*. (Wobei alles natürlich immer nur Angebote sind - jede(r) macht, was er/sie will - im Haus herrscht Freiheit und Auswahl.) Mein Vater hatte, als ich meine erste Firma (W&T) aufgebaut hatte, später auch die Buchhaltung gemacht. Bei seinem Vater war es genauso. Das ist für Alt&Jung eine hervorragende Lösung!!! Komischerweise scheint sich noch niemand in Verbindung mit Wohnen der Idee angenommen zu haben "manche Ältere wollen auch auf angenehme Art nützlich weiterarbeiten, um ihre Rente aufzubessern oder weil sie Spaß daran haben!". Interessante Studie zu diesem Thema: "Soziale Kontakte verlängern das Leben (Dt. Ärzteblatt)"

    *) Es gibt den (bösen) Gedanken, Ältere würden den Jüngeren die Arbeitsplätze wegnehmen, wenn sie weiterarbeiten. Dahinter steckt der (falsche) Gedanke, die Menge an Arbeit wäre beschränkt. Dazu bitte einfach mal folgendes Gedankenexperiment durchführen: "Man stellt sich an einem Samstag auf die Fußgängerzone und fragt beliebige Passanten, ob Sie irgendwelche Wünsche hätten, die sie mit geschenkten 100€ erfüllen könnten. Mit Sicherheit wird fast JEDER eine Idee haben, was er mit 100€ kaufen könnte. Der Bedarf, Arbeit anderer Leute zu konsumieren, ist also offensichtlich da. Umgekehrt gibt es massenweise Menschen, die würden gern arbeiten, wenn sie einen Job finden würden. Der Wunsch, Arbeitsleistungen zu erbringen, ist folglich auch da. Das Problem ist also nicht die Beschränktheit der Menge an Arbeit, sondern es liegt darin, daß es uns zu schlecht gelingt, diejenigen, die konsumieren wollen (die gibt es zu Millionen!) mit denjenigen zusammenzubringen, die arbeiten wollen (auch die gibt es zu Millionen!). Es gibt genug Arbeit - wir müssen nur die Arbeiten-Wollenden mit den Konsumieren-Wollenden besser zusammenbringen.

Konkret:



Haus-Aussenansicht
GenerationenKult / Haus
Gemeinschaftsküche, Panorama-Coworking, Wohnungen, WG, Ladengemeinschaft, Wellness


Markt
GenerationenKult / Marktplatz




Unperfekthaus
Unperfekthaus
Treffpunkt & Möglichkeiten
Partyräume für die Nachbarschaft uvm.


Ich möchte GenerationenKult sehr intensiv ankoppeln an das, was Profis in diesen Bereichen bereits gestartet haben. Hier sammle ich Projekte, die wir ansprechen sollten:



Logo Unperfekthaus
GenerationenKult ist eine Aktion des Unperfekthaus, Inh. Reinhard Wiesemann, Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen-City
Tel. 0201-84735-0, Web: www.unperfekthaus.de, Mail: info@unperfekthaus.de, UStID DE 180305557, Anfahrtsbeschreibung

Mitten im Künstlerdorf: Seminarräume, Betriebsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage - mit Übernachtungsmöglichkeit.