Anders wohnen & arbeiten im Ruhrgebiet

GenerationenKult >> Haus

Besichtigungstermine hier!

Fernansicht

Mehrgenerationen-Haus:

Wohnungen +++ WG-Zimmer,
CoWorking (Schreibtischvermietung) +++ Konsumrefom Cafe, Kunst- und Trödelmarkt, Mobility


Sowas gibt's auch: Im "Generationenkult-Haus", wo inzwischen 40 Leute wohnen und/oder arbeiten, sind die Nebenkosten viel tiefer als wir dachten (z.B. 4,11€ / QM an Stelle von 4,74€ /QM). Alle bekommen Geld zurück. Heizkosten uva. sind natürlich von Wohnung zu Wohnung verschieden, deshalb sind nicht alle Nebenkosten gleich.

Lounge

Ein Mehrgenerationenhaus mitten in der Fußgängerzone der Essener Innenstadt, das Alt&Jung zum gegenseitigen Nutzen zusammenbringt. KEIN "heile-Welt-Projekt" und auch offen für Menschen, die lieber etwas mehr Geld für ein faszinierendes Lebensumfeld zahlen, weil sie wenig Zeit haben, sich vor Ort zu engagieren. Und umgekehrt! Riesige, wie ein Garten angelegte CoWorking-Etage, kombiniert mit 17 seniorengerechten Wohnungen (auch für Jüngere), 24 WG-Zimmern (nicht nur für Studenten), einem Cafe mit integriertem Kunst- und Trödelmarkt, gekrönt von einer Lounge-Etage, gleich zwei Dachterrassen, Heimkino und einem eigenen Wellnessbereich. Hier ein sehr interessanter 4seitiger Aufsatz von Norbert Paul über das Gesamtkonzept...

Im Unterschied zu vielen anderen Mehrgenerationenhäusern ist das GeKu-Haus gleichberechtigt auch auf die Bedürfnisse jüngerer Leute ausgerichtet, die Karriere machen wollen, sich vernetzen, Geld verdienen, und die nicht nur mit dem Austausch "Kinderbetreuung gegen Bierkastenschleppen" zufrieden sind. Bis auf Kleinigkeiten ist das Haus fertig und zu etwa 30% vermietet. Es sind also noch Wohnungen und WG-Zimmer frei. Hinweis: Leider sind die vielen Blumenkästen rundum noch nicht bepflanzt - das Haus wird sehr grün!

Wohnung, Beispiel Wohnung, Beispiel WG-Zimmer Zugangskontrolle
17 seniorengerechte Wohnungen (nicht nur für Senioren) UND 24 WG-Zimmer (nicht nur für Studenten)
Infos über die Wohnungen und die WG-Zimmer... Auch Service-Wohnen möglich!

Wir haben eine Basis-Versorgung für Internet mit 50MB/s inbound und 10MB/s outbound für alle gemeinsam im Haus. Wer damit zufrieden ist, kann sich einen eigenen Anschluss sparen, ansonsten liegen aber auch genug Kabel für einen eigenen Anschluss.

Einzel-Arbeitsplätze Atmosphäre Globe-Chair Besprechungsgartenhäuser Denkchairs Rollcontainer Panorama-Telefonzelle
CoWorking (was ist das?) in einer künstlichen Gartenlandschaft mit Arbeits-Dachterrasse
Infos über die Büro- und Arbeitsplätze...


Ansicht von der Straße Ladengemeinschaft Ladengemeinschaft, Cafe
Ladengemeinschaft (Concierge für das Haus) und Shop für Firmen, Gründer und Künstler.
Infos über das Cafe mit Kunst- und Trödelmarkt..


Bad, schwellenfrei Alarmstrippe Rauchmelder  Rollstuhlgerechter Aufzug WLAN überall Heimkino, Full-HD, Dolby-Surround
Schwellenfreie Bäder mit Dusch-WCs und Alarmstrippen, Rauchmelder, Aufzug (rollstuhlgerecht), WLAN überall, HD/Surround-Heimkino

Gemeinschaftsküche Gemeinschaftsküche Lounge und Küche Softdrink-ZapfanlageKaffeemaschine
Wintergarten (beheizt) und Dachterrasse, Küche mit hausinternem 24h-Supermarkt, Profi-Getränkeversorgung
 
Billard Tischtennis hydraulische Fahrradhalter Rutsche
Billard, Tischtennis, hydraulische Fahrradhalter, Rutsche von der kommunikativen Dachterrasse zur Arbeits-Dachterrasse

2 Saunen 2 Saunen Rotlicht Lichtdusche
Gästezimmer wie ein Schlafwagen
Trocken- und Dampf-Saunen, Massage, Rotlicht, Lichtdusche, Gästezimmer wie ein Schlafwagen

(in Planung, noch keine Fotos)
Materialraum zum Tauschen oder Bereitstellen, Matten für Bewegungsübungen


Ein Bißchen Organisation lässt sich da nicht vermeiden. Bitte hier lesen: "Organisatorisches". Und eine kleine Ideensammlung hier...



PlanSeniorengerechte Wohnungen (auch für Jüngere)

17 seniorengerechte Apartments, etwa 35qm bis 65qm groß (für Familien sind 2-3 Wohnungen zusammenlegbar). Das Bild rechts zeigt die Lage der Wohnungen in den Etagen (die erste Ziffer bitte durch die Etage ersetzen, also "3.01" für die Wohnung oben links in der 3.Etage).

Auf jeder Etage ist ein Waschraum, so daß der Lärm der Waschmaschinen aus den Wohnungen herausgehalten wird, man aber dennoch auf der eigenen Etage die eigene Waschmaschine hat. An Stelle von stromfressenden Trockern gibt es im 1.OG einen Trockenraum, ansonsten empfehle ich Gitter-Wägelchen, mit denen die Wäsche gleich in die eigene Wohnung gefahren und dort getrocknet werden kann. Gäste kann man wie üblich natürlich in der eigenen Wohnung unterbringen, zusätzlich gibt's aber in der WG-Etage auch eine Einfach-Übernachtungsmöglichkeit für ganz wenig Geld in Form eines "Schlafwagen-Abteils". Siehe unten.

Die Deckenhöhen in den Wohnungen liegen meist deutlich über 2,65m, und das ganze Haus ist sehr hell und großzügig (bitte vor Ort alle Maße selbst nachmessen - auch die oben verlinkten Pläne sind NICHT verbindlich). Die Bäder haben weiße "kalibrierte" Fliesen und einen extrem rutschfesten, blau/schwarzen Boden. Die Waschtische sind unterfahrbar, die Duschen schwellenfrei. Wohnungen werden mit weissen Wänden und glattem Boden übergeben. Wer geringe Ansprüche hat, kann das so wie es ist, "loftartig" nutzen. Andere können auf eigene Kosten Teppich- oder andere weiche Böden verlegen (keine Hartböden, damit wir nachbarschaftlichen Ärger untereinander wegen Geräuschbelästigungen vermeiden). Ich vermittle Euch gern Handwerker, wenn Ihr jemanden zum Tapezieren oder für Bodenveränderungen engagieren wollt. Oder Ihr macht es selbst oder mit Freunden.

Wohnung, Beispiel Bad, schwellenfrei Hohe Sicherheit
5 Wohnungen haben einen Balkon, der leider nicht schwellenfrei begehbar gemacht werden konnte. Der Rest des Hauses und auch die Bäder sind schwellenfrei, die Waschtische sind unterfahrbar, es gibt eine Bewegungszone neben dem WC, die Türen öffnen nach aussen, es gibt eine Notruf-Leine, Rauchmelder, Notbeleuchtung, Zugangskontrolle

In die untenstehende Tabelle trage ich diejenigen ein, die fest gemietet haben. Wer an einer Wohnung Interesse hat, mailt mir bitte die Wohnungsnummer (in der Form "Etage.Wohnung" also z.B. "2.02"), gern auch für Alternativwohnungen:

  • Hell hinterlegte Wohnungen sind frei und werden unmöbliert vermietet, Mindestmietdauer 1 Jahr, hoffentlich aber viel viel länger. Im GeKu-Haus soll man besonders schön alt werden können!
  • Grün markierte Wohnungen werden möbliert vermietet, Mindestmietdauer 3 Monate, ab dann monatlich kündbar, die Miete beinhaltet Nebenkosten, auch Strom, Waschmaschine, WLAN. Ideal für alle, die in der Ruhrmetropole arbeiten und am Wochenende nach Hause pendeln. Hinweis: Die möblierten Wohnungen bekommen in den nächsten Wochen noch HD-TV, Kücheneinrichtung, Bettwäsche,... alles wird fertig sein zum sofortigen Einzug!

Wohnung
.01
.02
.03
.04
.05
.06
.07
4. OG
Pläne hier!
34,58qm
vermietet
40,81qm
vermietet
37,00qm
vermietet
48,38qm
vermietet
61,12qm
988,64€
40.27qm
vermietet
55,42qm
2er WG sh. unten
3. OG
Pläne hier!
34,58qm
vermietet
40,81qm
665,10€
frei ab 1.7., ggf. früher
37,00qm
604,41€
48,38qm
785,69€
oder möbliert inkl. NK & Strom
1241.91
61,12qm
988,64€
40.27qm
vermietet
55,42qm
2er WG sh. unten
2. OG
Pläne hier!
39,31qm
vermietet
56,36qm
vermietet
42,28qm
vermietet
53,66qm
vermietet
65,02qm
vermietet
40.27qm
vermietet
55,42qm
2er WG sh. unten
Die Miete liegt wegen der 1000qm Gemeinschaftsflächen pro QM bei 15,93€ plus 15€ Verwaltung pro Wohnung. Mehr dazu, wie die Preise zustandekommen, hier... und HIER sind auch günstigere Wohnungen zu finden

Weitere Vorteile:

Problemlos-Zweitwohnung! Auf Wunsch kümmern wir uns um alles, so dass Ihre Wohnung im GeKu-Haus keinerlei Arbeit macht.

Service-Wohnen & Marktplatz: Im GeKu-Haus entsteht schon jetzt ein bunter, vielfältiger Markt (mehr hier...), in dem Leistungen angeboten und konsumiert werden. Kein Monopol, keine zentrale Verwaltung deren Leistungen man kaufen muss, aber auch keine Öko-Kommune mit Dienstpflichten. Bei uns sowohl diejenigen willkommen,  die im Haus Leistungen erbringen oder tauschen, als auch diejenigen, die über Geld, das sie anderswo verdient haben, Leistungen konsumieren. Gerade durch dieses Zusammenbringen von  "Leuten mit mehr Geld" mit "Leuten mit weniger Geld" entsteht für BEIDE Seiten ein besonders gutes Leben. In diesem Sinne kann man schon jetzt im GeKu-Haus "Service-Wohnen"! Wer will, kann einen automatisch immer vollen Kühlschrank bestellen, Kleidung wird ausgebessert, gewaschen, gebügelt, es gibt Hilfen bei Computerproblemen, die Wohnung ist immer sauber,.... Alles durch nette Nachbar (oder auch Externe) organisiert, entweder auf Geldbasis (was keineswegs verpönt ist!) oder in nachbarschaftlicher Hilfe auf Gegenseitigkeit... Jede(r) wie er will, man macht aus, was beiden Seiten angenehm ist, und uneigennützige Hilfsbereitschaft ist genauso akzeptiert, wie Tauschen oder Bezahlung mit Geld.

Gästeübernachtung: Für Gäste gibt's einen Raum, wie ein Schlafwagen in der Eisenbahn möbliert. 4 Leute können dort 'mal kurz übernachten. Übernachtung inkl. sauberer Bettwäsche 6€ pro Nacht!

Mitnutzung der Panorama-CoWorking-Etage!!! Bewohner des Hauses (das gilt sowohl für die Wohnungen, als auch für die WG-Zimmer) dürfen nicht-vermietete Schreibtische nutzen, ebenfalls die Besprechungs-Gartenhäuser, ebenfalls die CoWorking-Dachterrasse, aber immer nur dann, wenn kein zahlender CoWorker die jeweilige Ressource braucht (also aufstehen, wenn es eng wird und nie irgendwas liegen lassen. Es gibt auch keine Rollcontainer für Leute, die im Haus wohnen und nicht definitv einen CoWorking-Platz mieten). Das ist letztlich ein Nutzen von sonst ungenutzten Ressourcen und kostet mich somit auch nichts. Aber ich denke, für die Bewohner ist das ein echter Vorteil, weil es wohl zu den meisten Zeiten so sein wird, dass nicht alles voll mit CoWorkern ist. Und, es trägt zum Alt&Jung-Ansatz bei und zur Hausgemeinschaft. Deshalb (wie so oft) das Prinzip: Wenn kein Nachteil entsteht, dann ist alles möglich.


WG-Zimmer (nicht nur für Studenten)

WG-Zimmer

Große WG

Auf der 1. Etage gibt's eine Groß-WG mit 13 Zimmern, Duschen, WCs, Waschtische, Waschmaschine,... Alles fertig möbliert für Studenten oder diejenigen, die zum Festpreis möbliert "all-incl." wohnen wollen (inkl. auf jedem Zimmer Schreibtisch, Schrank, Regal, Bett, Bürostuhl, Teeküche, eigener Kühlschrank und inkl. anteilig die Kosten für Sauna, Tischtennis, Gemeinschaftsküche, Dachterrasse usw., Strom, Heizung, Wasser, Internet,..). Interessante Info aus der WAZ vom 8.7.2010 zu Studentenzimmern (13,5qm und 190€ warm sind wohl in einfachen Studentenheimen üblich) und hier ein WAZ-Bericht über eine Nacht im Studentenheim. Mindestmietdauer ist 3 Monate, danach dann monatliche Kündigungsfrist. Auf diese Weise können die WG-Zimmer auch von Praktikanten oder Professionals benutzt werden, die nicht genau wissen, wie lange sie in Essen bleiben werden. Die Zimmer müssen bei Rückgabe einwandfrei und sauber hinterlassen werden.

WG-Zimmer
im 1. OG
Pläne hier!
1.01
16,58qm
425,61
vermietet
1.02
16,50qm
423,56

vermietet
1.03
16,37qm
420,22

vermietet
1.04
24,96qm
598,00
Sonderpreis, weil das Zimmer so groß ist
1.05
16,92qm
434,34

vermietet
1.06
19,37qm
497,23

vermietet
1.07
20,79qm
533,68
1.08
21,17qm
543,43€

vermietet
1.09
20,38qm
523,15

vermietet
1.10
20,26qm
520,07

1.11
18,04qm

463,09

vermietet
1.12
18,04qm
463,09€

vermietet
1.13
18,04qm
463,09

vermietet
1.14
38qm
2er WG sh. unten


Kleine 2er- und 3er-WGs

Neben der Groß-WG gibt's auch noch kleinere mit nur 2-3 WG-Zimmern und selbstverständlich voller Nutzung aller Angebote im Haus. Die kleineren WGs entstehen, indem größere Wohnungen durch Zwischenwände geteilt wurden. Die Miete für WG-Zimmer in den kleinen WGs sind um 50€ höher als die in der Groß-WG, denn die Flure/Bäder haben einen größeren Anteil als in der Groß-WG, und man hat den gleichen Anteil an der Nutzung des ganzen Hauses.

Vereinzelt bieten wir jetzt auch unmöblierte WG-Zimmer an, die dadurch 5% billiger werden (Begründung siehe hier weiter unten bei der Berechnung der WG-Zimmer-Mieten - es fallen die 1€/Monat für die Möblierung weg, und ich runde das dann auf 5% Mietreduktion auf).

2er-WG: Wohnung 1.14 hat Bad und 2 Zimmer, die einzeln vermietet werden. 1.14a hat eine Teeküche, während 1.14b bitte die große Gemeinschaftsküche oben im Haus nutzen. Pläne hier!
1.14a
11,3qm

340,07

vermietet
1.14b
14,1qm

411,95

vermietet

2er-WG: Wohnung 2.07 hat gemeinsames Bad, gemeinsame Teeküche und 2 Zimmer, die einzeln vermietet werden.
Plan hier!
2.07a
17,48qm

498,19€


2.07b
19,4qm

520,05€

unmöbliert


2er-WG: Wohnung 3.07 hat gemeinsames Bad, gemeinsame Teeküche und 2 Zimmer, die einzeln vermietet werden.
Plan hier!
3.07a
17,48qm

473,28€

unmöbliert

vermietet
3.07b
19,4qm

520,05€

unmöbliert


2er-WG: Wohnung 4.07 hat gemeinsames Bad, gemeinsame Teeküche und 2 Zimmer, die einzeln vermietet werden.
Plan hier!
4.07a
17,48qm

498,19€


4.07b
19,4qm

520,05€

unmöbliert
vermietet


Mehr dazu, wie die Preise zustandekommen, hier...

Tipp: Laut eines BFH-Urteils (Aktenzeichen VI R78/10) können Studenten die Kosten von WG-Zimmern steuerlich abziehen, wenn der Studienort nicht Lebensmittelpunkt ist (wenn sie also noch bei den Eltern wohnen). Soweit mein Verständnis, ich bin kein Experte für solche Fragen - bitte selbst klären, ob das interessant ist.

WG-Zimmer WG-Zimmer WG-Waschraum

Concierge-Service 

Für ein Konzept wie das GeKu-Haus sind Leistungen erforderlich, die nicht zu den Vermieterpflichten gehören und die nicht alle ehrenamtlich durch Bewohner organisiert werden können. Deshalb ist in den Mietverträgen vereinbart, dass der Vermieter in der Summe bis max. 800€ monatlich für einen Concierge-Service nur bei den Wohnungsmietern über Nebenkosten abrechnet (bei allen anderen ist es ja in der Pauschale drin, und auch für die Wohnungsmieter ist die Belastung dadurch nur sehr gering, siehe hier...). Diese Summe wurde bisher nie notwendig, weil ganz viele Bewohner ganz viele Dinge aus Engagement tun. Die aktuelle (untenstehende) Verteilung erfordert lediglich 400€, als nur 50% der vereinbarten Concierge-Kosten. Ich weise aber darauf hin, dass ich bis zur vereinbarten 800€-Grenze auch andere Lösungen wählen kann, wenn sich die aktuelle nicht bewährt:

1) Cafe "Konsumreform" im Erdgeschoss

Das Cafe "Konsumreform" (mehr hier...) übernimmt folgende Aufgaben für die Hausgemeinschaft, die von dieser mit monatlich pauschal 100€ inkl. MwSt. bezahlt werden:

  • Annahme von Postpaketen für das ganze Haus. Kurzzeit-Lagerung von eingehenden Paketen ist bis 3 Tage in der Pauschale enthalten.
  • Wer im GeKu-Haus wohnt oder arbeitet, bekommt 20% Rabatt im Cafe.
  • Unterstützung der Softdrink-Versorgung in der Lounge (also nicht die Ware selbst, sondern Kooperation beim Transport, Wartung usw.).

2) Concierge "Annette"

Annette Allkemper bekommt monatlich 300€ von der Hausgemeinschaft und übernimmt dafür folgende Aufgaben für alle:
  • Einführung und Betreuung für neue Mieter oder Interessenten all' das betreffend, was über das hinausgeht, was ein normaler Vermieter macht, was jedoch für das Funktionieren der Hausgemeinschaft sinnvoll ist.
  • Abstimmung von Dingen unter den Bewohnern (z.B. Flurgestaltung) und mit dem Hausbesitzer
  • Unterstützung der von den Bewohnern gepflegten FAQ-Seite
  • Unterstützung des von den Bewohnern betriebenen Mini-Markts
  • Vermittlungen (z.B. Fensterputzer, Homesitting, Schlüssel-Austausch, Blumenpflege,...)
  • Planungen und Finden von Bewohner-Wünschen (z.B. Dachterrassengestaltung, Sitzauflagen schnell trocknend, Beihilfe-Fragen, behindertengerechte Einrichtungserweiterungen, Veranstaltungen in der Lounge, Begrünung...)
  • Vorbereitung und Durchführung von Bewohner-Treffen
  • Organisatorische Absprachen (z.B. Mülltrennung, Entsorgung,...)
  • uvm. Diese Liste ist NICHT vollständig! Hier geht es um Aufgaben, die nicht im Verantwortungsbereich des Hausbesitzers liegen, die aber im Sinne der Hausgemeinschaft sind.

3) Getrennt davon sind Leistungen die für den Vermieter erbracht werden

Für den Vermieter werden folgende Leistungen erbracht und von diesem bezahlt, also nicht der Hausgemeinschaft angerechnet:
  • Ansprechpartner für Interessenten sein, Besichtigungen möglich machen
  • Mietverträge mit CoWorkern
  • Schlüsselübergabe an neue Bewohner oder CoWorker inkl. Protokoll
  • Betreuung von Handwerkern

Parkmöglichkeiten

Tiefgaragenplätze in einer abgeschlossenen privaten Garage (30 Sekunden Fußweg) können dazu gemietet werden, dort gibt's auch preiswerte Stellplätze für Motorräder und EBikes - bitte hier anfragen. Direkt gegenüber von uns gibt es auch ein Parkhaus, mit direktem Ausgang auf unserer Ebene. Außerdem besteht hier im Stadtkern Nord die Möglichkeit einen Anwohnerparkausweis zu beantragen, damit darf man überall dort kostenfrei parken, wo steht "Parken für Anwohner Zentrum Nord frei" (z.B. Kreuzeskirchstr., Kronenstr., Kleine Kronenstr. direkt hinterm Haus). Die Stadt nimmt für die Ausstellung eine Bearbeitungsgebühr von jährlich 30 € näheres hier, und die Öffnungszeiten des Amtes findet ihr hier.

Pressestimmen

Andere interessante Wohnformen


Hintergrund / "Philosophisches" ;-)

Nach meiner Erfahrung tendiert man zu schnell dazu, über ein "ODER" nachzudenken, wo ein "UND" besser wäre. Ich sehe es NICHT als Vorteil an, wenn zwei sich einigen und aus zwei verschiedenen Wegen nur noch einer wird. Besser wäre es, wenn jede(r) seinen Weg geht, man sich gegenseitig beobachtet, voneinander lernt und sich hilft. Ganz wichtiges Ziel ist Vielfalt/Freiheit, und Einschränkungen nur da, wo die Freiheit des einen zu Lasten anderer geht, oder wo aus Mangel an Ressourcen nur ein "ODER" möglich ist. Aber das kann man alles auch ganz anders sehen! Das GeKu-Haus ist nur ein Angebot unter unendlich vielen Alternativen innerhalb der 5-Millionen-Einwohner-Metropole Ruhr. Es ist nicht die Lösung aller Probleme, sondern nur ein Ansatz, und der passt auch nicht zu jedem/jeder. Es gibt massenweise Probleme im Haus, lest 'mal hier...

Cityleben UND Grün

Wir liegen direkt in der Fußgängerzone mit unzähligen Restaurants, Kneipen, Einkaufsmöglichkeiten, Kinos, Theatern,... rundherum. Hauptbahnhof und diverse ÖPNV-Stationen wenige Gehminuten entfernt. Das Haus hat ZWEI Dachterrassen, eine im 6.OG mit Panoramblick über die Stadt und die zweite im 5.OG ebenfalls mit Spitzen-Ausblick. Beide sind über eine Rutsche verbunden. Anstelle eines "vertical garden" (auf "english", dann auf "Wall" klicken) haben wir uns für richtig große, professionelle Blumenkästen rundherum um das ganze Haus entschieden, das erlaubt mehr Eigeninitiative der Bewohner und ist vielfältiger. (Info: Die mit großem Aufwand gefundene Fassadengestaltung mit unregelmäßigen Lerchenholz - Feldern ist leider nicht möglich, weil wir nicht soviel Brandlast an die Fassade bringen dürfen.)

Individualität UND Gemeinschaft

Jede(r) hat seine eigene Wohnung / WG-Zimmer und kann sich jederzeit zurückziehen. Es gibt keinen Gruppendruck, aber eine enorme Verlockung, sich in den riesigen Gemeinschaftsbereichen kennenzulernen - die schönsten Flächen des Hauses stehen der gesamten Hausgemeinschaft zu Verfügung! Dabei räumt jeder seinen eigenen Dreck weg, aber die Basispflege erfolgt durch bezahlte Mitarbeiter des Hauses (alles andere funktioniert nicht, und ich will ja gerade auch Arbeitsplätze für Jung&Alt schaffen, dies wird kein normales Mietshaus, sondern es wird große Leistungen zusätzlich geben).

Ganz wichtig beim Thema "Gemeinschaft" ist die Möglichkeit zur unaufdringlichen Kommunikation. Das Haus und alles was darin passiert, muß für jeden übersichtlich und einladend sein, gleichzeitig muß es auch absolute Privatsphäre und Individualität geben. Ich denke, wir sollten in jeder Wohnung und in allen Gemeinschaftsbereichen per iPad oder PC oder Großbildschirm immer eine Art "Instant-Hauszeitung" anzeigen:

  • Auf diese Weise kann man sich Nachrichten zukommen lassen
  • Man kann lesen, was andere gerade tun
  • Und es sollte Live-Bilder von einem Teil des Gemeinschaftsbereichs im 6.OG geben, damit man sieht, ob es sich lohnt, z.B. auf die Dachterrasse zu kommen, ob interessante Leute da sind. Man kann sich entscheiden, ob man sich so setzt, daß man gesehen wird (= Chance, daß andere Leute dazukommen) oder so, daß man nicht gesehen wird (Ruhe).

Alt UND Jung

Soweit wie möglich ist das gesamte Haus seniorengerecht und schwellenfrei (hier Details), und das ist überhaupt kein Nachteil auch für jüngere Leute.

Arbeiten UND Wohnen

Das Haus bietet beides an, jede(r) ist frei, beides zu kombinieren oder auch nicht. Man kann im GeKu-Haus auch nur arbeiten oder nur wohnen.

Geld UND Engagement

Viele gemeinschaftliche Ansätze diskriminieren den Faktor "Geld" und bauen Gruppendruck auf, damit möglichst viel selbstgemacht wird und weniger Kosten entstehen. Das vermeiden wir im GeKu-Haus, und dadurch wird das Haus auch attraktiv für Menschen, die wenig Zeit, aber etwas mehr Geld haben. Ob irgendetwas im Haus dadurch ermöglicht wird, dass sich jemand engagiert, oder ob es möglich wird, weil jemand die Kosten übernimmt - beides ist gleich akzeptiert!


Projektleitung:

Planung:

Fachliche Berater:

  • Prof. Dr. Martin Hermann (Mediziner, Geriatrie)
  • Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt (Haushalts- und Wohnökologie)
  • Ulrich Schmitz (ehem. Chef des Weltklasse-Einkaufszentrums "Limbecker Platz")

Fotos:

  • Carsten Kobow hat die guten Fotos gemacht, Reinhard Wiesemann die weniger guten.

Bauherr & Konzept:

  • Reinhard Wiesemann

Ganz herzlichen Dank an alle!!!


Kreative, lebendige Umgebung

Cityplan Essen InnenstadtUnser Aufzug mündet praktisch direkt in der Fußgängerzone, die als "Versuchszone Elektromobilität im Alltag" auch für Schritttempo-fahrende 2rädrige Elektromobile freigegeben ist. 5 Gehminuten entfernt liegt das Unperfekthaus, das uns Präsentationsmöglichkeiten, Partyräume, Publikum und einen der meistfrequentierten Kreativtreffpunkte der Ruhrmetropole bietet. Und nur 2 Gehminuten entfernt entsteht das clubShaus, das in einem besonders hilfreichen Umfeld Räume für Communities, Gruppen und Vereine bietet. Die Fußgängerzone selbst ist voll mit Restaurants, Kneipen, ein Bio-Laden ist 2 Minuten entfernt, das Weltklasse-Shoppingzentrum "Limbecker Platz" 5 Minuten. Kinos, Theater, VHS, Uni, Rathaus, alles wenige Minuten entfernt. Direkter Nachbar von uns ist ein Ärztehaus und die Turm-Apotheke.

In Fußreichweite gibt's aktuell die folgenden Veranstaltungen...

Die Presse hat das GeKu-Haus unglaublich schnell aufgegriffen und hervorragend berichtet ("Aufbruchstimmung" und "Hingucker"). Weitere Berichte: Stadt der Zukunft "Ein neues Miteinander ausprobieren", Linux-Community, Linux-Magazin, Immobilien-Zeitung, 2010Lab, ESSEN AFFAIRS. Ich freue mich riesig, daß solche Projekte so positiv aufgenommen werden, obwohl ich immer deutlich dabei sage, daß ich experimentiere und davon ausgehe, daß der erste Ansatz sicher heftig weiterentwickelt werden muß. MAN MUSS SICH AN LÖSUNGEN HERANTASTEN! Sogar in der Nachbarschaft hat es sich wohl schneller herumgesprochen, als ich Infos verschicken konnte. Sorry, wenn jemand diese Sache schneller aus der Zeitung als von mir gelesen hat ;-)

Versuchszone Elektromobilität Segway Pizzabäcker auf ETrike  Ladestation EBiker freundliche Restaurants Viehofer Straße im Sommer EBike-Ladestation vor dem Haus


Besichtigungstermine +++ Mitmachen oder Infos abonnieren +++ Bildergalerie

GenerationenKult-Haus, Inh. Reinhard Wiesemann, Viehofer Str. 31, 45127 Essen-City
Tel. Unperfekthaus 0201-84735-0, Mail: info@unperfekthaus.de

Logo Unperfekthaus
GenerationenKult ist ein Projekt des Unperfekthauses. Mitten im Künstlerdorf: Seminarräume, Betriebsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage - mit Übernachtungsmöglichkeit.