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Heizung
Solarkollektoren kann man
später noch vorsehen, der
Einbau ist einfach, Problem ist nur, dass wir wegen des vielen Glases
keine allzu große Fläche haben dafür...
Deshalb nutzen wir Fernwärme, also im Effekt die Abwärme
eines Kraftwerkes und tragen damit dazu bei, deren Wirkungsgrad bei der
Stromerzeugung zu steigern. Eine äusserst sinnvolle Energieform! Mehr...
Keine Altlasten im Haus
Es liegt ein Sachverständigen-Gutachten vor, in dem als einzige
Altlasten an wenigen klar definierten Stellen (im Bereich der
Dachterrasse und im Bereich Heizungskeller) gebundener Asbest in
schwacher Konzentration lokalisiert wurde. Das Gebäude war damals
bereits
weitestgehend entkernt, noch der blanke Beton, keine
Fußböden, keine Wandbeläge, keine Deckenplatten, mehr
als diese bekannten Stellen konnte es nicht geben. Diese wurden eh
saniert,
mit Altlasten haben wir zum Glück kein
Problem. Ausser den tragenden Betonteilen ist ALLES neu im Haus.
Sicherheit,
Schließsystem
Mit Ausnahme der Ladengemeinschaft sind alle Bereiche nur der
Hausgemeinschaft / den CoWorkern vorbehalten und nur mit
Schlüssel / Transponder bzw. nach Anmeldung
zugänglich.
- Die Haustür selbst wird natürlich zugezogen
sein, wie in jedem anderen Haus. Geöffnet wird sie per Transponder.
- Etagentüren sollen
zugezogen und nur mit Transponder zu öffnen sein.
- Die
Wohnungs- und WG-Zimmer-Türen bekommen ganz normale
Schließzylinder, damit die Bewohner sicher sein können,
daß nur sie Zugang haben, und daß die Hausverwaltung keinen
"elektronischen Hintereingang" hat.
Wir
haben also zwischen der Fußgängerzone und der eigenen
Wohnung immer 3 hochwertige Türen mit 2 unabhängigen
Schließsystemen: Die eigene Wohnungstür (mechanisches
Schloß), die verschlossen sein sollte
PLUS die zugezogene Haustür (Transponder) PLUS die zugezogene
Etagentür (Transponder). Alle Bewohner haben also ihren eigenen
Wohnungsschlüssel und einen Transponder.
Die CoWorker bekommen nur einen Transponder. Dadurch kann der
Zugang zum CoWorking-Bereich sehr flexibel aktiviert / deaktiviert
werden.
Internet, Telefon,
Kabelanschluß, Türsprechstelle
Ich möchte eine Basis-Versorgung mit Internet im Haus für
alle anbieten, so daß diejenigen, die keine hohen
Ansprüche an Geschwindigkeit und Datenvolumen haben, sich einen
eigenen Internet-Anschluß sparen können. In unserer ersten
Planungsrunde wurde
angeregt, einen
Glasfaser-Anschluß (= superschnelles Internet) für das Haus
zu
beantragen und es damit ein bißchen zu einem Musterhaus für
neue
Techniken zu machen. Habe sofort Kontakt mit essen.net
aufgenommen, aber von dort keine Zusage bekommen können. Wer mehr
will,
soll aber auch die Möglichkeit haben, auf eigene Rechnung einen
eigenen Anschluß zu nutzen.
Daraus folgt m.E. eine sternförmige Verkabelung 2x Cat-7-Kabel vom
Anschlußpunkt im Keller in jede Wohnung und
mehrfach in die Panorama-CoWorking-Etage. Das Kabel kann flexibel
genutzt werden für
- 10GB Ethernet (entweder das hauseigene Netzwerk oder ein
privater Internet-Anschluß)
- herkömmliche Telefonanschlüsse: Wer will, kann
eines
dieser Kabel auch für einen oder mehrere herkömmliche
Telefonanschlüsse nutzen. Ich empfehle jedoch jedem, sich ein
SkypeIn-Konto anzuschaffen oder per Sipgate zu telefonieren. Dann
funktioniert die "Festnetz-Nummer" überall auf der Welt und zu
minimalen Kosten.
- uvm.
Auch
WLAN soll im ganzen Haus verfügbar sein.
Zusätzlich soll es Kabelanschluß in jeder Wohnung
geben (busförmig Kabel-TV in jede Wohnung), so daß
jede(r) seinen eigenen Vertrag mit dem Kabelanbieter machen kann. Eine
hauseigene Satellittenschüssel will ich nicht betreiben, denn der
Trend geht ohnehin zum Internet-Fernsehen. Eine schnelle
Internet-Anbindung in jeder Wohnung wird uns langfristig mehr bringen,
und da man jeden Euro nur einmal ausgeben kann, ist es m.E. im
allgemeinen Sinne, wenn ich hier spare.
Die Türsprechstelle mit Türdrücker sowohl für
die Haustür, als auch für die Etagentür, sollte
möglichst über das Netzwerk funktionieren. Ich liebäugle
hier mit der Mobotix
Türsprechstation kombiniert mit Türklingeln und
Sprechanlage.
Fahrrad- und Car-Sharing
Weitere Ideen
waren, ggf. Fahrräder für die
gemeinsame Nutzung anzuschaffen. Das scheint nicht nötig zu sein,
denn wenige Minuten entfernt ist ein Stellplatz von MetroRadRuhr
geplant.
Harm Lübben schrieb: "Als Ticket-2000-Kunde ist eine halbe Stunde
Nutzung wohl umsonst, was z.B. zum Pendeln zum Hauptbahnhof oder Uni
reichen sollte."
DriveCarsharing hat
bereits einen vom Unperfekthaus gesponsorten Stellplatz 3 Minuten von
uns am GOP-Theater eingerichtet.
Außen am Haus plane ich eine Park&Charge-Station. Im
Fahrradraum gibt's Steckdosen zum Aufladen von EBikes.
Preisgestaltung und Abrechnung
Uwe
hatte vorgeschlagen, "gewisse Grundkosten auf alle umzulegen, den Rest
aber verbrauchsabhängig zu gestalten". Das scheint auch das zu
sein,
was z.B. das Augustinum macht: In der Miete sind viele Grundkosten
für
das allgemeine Angebot schon drin (dadurch wird das erst möglich),
und
dazu wird verbrauchsabhängig nochmal ein kleiner Obolus
fällig, wenn
man etwas nutzt. Das gleiche Prinzip könnten wir bei dem
Lebensmittelservice und auch bei den Gästezimmern machen, die das
Haus
für alle bereitstellt. Ein Teil ist bereits in der Miete, doch bei
Nutzung fällt dennoch ein gewisser Betrag an (andernfalls
würden sich
wenige die Zimmer einfach so blockieren).
Ebenfalls von Uwe kam
die Idee, daß jede(r) seine Entnahmen aus der
Gemeinschaftsküche oder
andere Dinge gleich mit der Schlüsselkarte verbuchen kann, die man
eh
braucht, um sich im Haus zu bewegen. Und Lothar schlug vor, daß
jeder
die entnommenen Lebensmittel einfach unter einen Scanner hält, um
sie
zu verbuchen.
Eine Idee wäre auch, daß jede(r) vielleicht 5% der
Miete zusätzlich in eine Art "Hausgemeinschafts-Kasse" zahlt, aus
der gemeinschaftliche Events / Anschaffungen getätigt werden. Das
könnte schöne Parties ermöglichen, Ausflüge...
Gemeinschaftseinkäufe / Vernetzungen
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, als
Hausgemeinschaft aufzutreten und damit
besonders attraktiv für interessante Lieferanten zu werden / mit
ihnen zu kooperieren. Ein Vorschlag in der Richtung kam bereits von der
Reichsadler-Apotheke
und auch die Turm-Apotheke direkt vor dem GeKu-Haus bietet Kooperation
an.
Wer sollte im Haus wohnen?
Große Frage ist, wie / ob / wieweit man es steuern
sollte, wer ein
Apartment im Haus bekommen kann. Mir selbst ist wichtig, daß ich
mich
(obwohl ich Inhaber bin und dort auch selbst ein Apartment haben will)
soweit wie möglich zurückhalte. Ich mag es nicht, meine
Meinung zu
wichtig zu setzen - ich bevorzuge Vielfalt. Aber: Es soll schon ein
Alt/Jung- und auch nach Tätigkeiten gemischtes Haus sein! Diese
Minimal-Vorgabe ist mir wichtig, und ich
befürchte, daß das Haus auf Grund seines enormen Service-
und
Gemeinschaftsangebots sehr attraktiv auch für einzelne Gruppen von
Leuten wird und wenn man gar nichts regelt, dann könnte ich mir
z.B.
auch vorstellen, daß es ganz schnell z.B. voll von erfolgreichen
Businessleuten werden kann, oder nur von Älteren, oder nur von
Mittelalten,... ALLE SIND WILLKOMMEN, das ist ja gerade die Vielfalt.
Aber das Konzept ist ja schon so, daß es um das
Miteinander geht. M.E. kommt man da nicht drumherum,
ein bißchen darauf zu achten, daß eine solche Mischung auch
wirklich
passiert. Vermutlich wird es ohnehin so laufen:
- JUNG wird vermutlich ganz automatisch von den Angeboten im
EG, im 1., 5. und 6.OG angezogen:
- Die WG im 1.OG wird vermutlich überwiegend Studenten
und junge Berufstätige ansprechen.
Ich denke, da muß man gar nicht eingreifen, das entwickelt sich
eh so.
Den Gedanken, die WG unter irgendein Thema zu stellen (z.B.
"Mediziner-WG") möchte ich erstmal nicht weiter verfolgen, ich
denke
das sollten wir frei lassen.
- Die Bereiche "Coworking" im 5.OG und "Coworking mit
Kunden" im EG werden vermutlich ebenfalls von ganz allein Leute
zwischen 20 und 35 ansprechen.
- MITTELALT & ÄLTER:
- Die Wohnungen im 2., 3. und 4.OG werden vermutlich sowohl
"Mittelalte",
als auch Senioren und vielleicht auch Jüngere ansprechen. Hier
wird man vielleicht ein bißchen auf
eine gute Mischung achten müssen.
- ALLE
- Der
Gemeinschaftsküchenbereich im 6.OG und die auf alle Etagen
verteilen Dinge (Tischtennis, Kicker, Billiard, Sauna, Werkstatt,...)
ist natürlich für alle attraktiv - das ist ja gerade der
Gedanke, durch höchst attraktive Gemeinschaftsdinge
zusammengelockt zu werden.
Vermutlich wird eine gute Mischung also schon durch die Art des
Angebots entstehen, und es sind nur kleine "Eingriffe" nötig.
Weitere Gedanken:
- Für Familien mit mehr Platzbedarf besteht die
Möglichkeit, 2 Wohnungen nebeneinander zu nutzen. Aber
bitte nicht alles vom GeKu-Haus erwarten - wir haben einfach nicht
soviel Platz um viele Familien, Studenten und Singles unterzubringen!
Das Ding ist nicht sooo groß, deshalb sollte der Schwerpunkt
schon auf
Singles und Kleinfamilien liegen, sonst kriegen wir die Vielfalt nicht
hin. Da wir jedoch mitten in der City liegen, rundherum mit weiteren
Häusern und Wohnungen, ist das eigentlich kein Problem. Unser
Schwerpunkt liegt auf Singles und Kleinfamilien, rundherum gibt's aber
massig weitere Wohnmöglichkeiten!
- Man könnte Gruppen ansprechen, die bereits existieren
und die eine Möglichkeit für "Zusammenleben" suchen. Solche
Gruppen lassen sich ggf. über den Seniorenbeirat finden
- Auch
die Personalabteilungen größerer Firmen könnten
hilfreich sein, wenn es darum geht, passende Mitbewohner zu finden.
Entweder passende Pensionäre, oder Mitarbeiter, die auf Zeit in
dem GeKu-Haus wohnen.
- Es kommt auch darauf an, bei den vielen Bewohnern auf einen
sinnvollen
Mix von Anbietern und zahlenden Nutzern von Dienstleistungen zu achten.
Idee wäre aber auf jeden Fall, daß wir - sobald es
an die
Vermietungen geht - die monatlichen Treffen
auch
dafür
nutzen,
daß
Bewohner
und Neue sich kennenlernen
und daß damit eine Basis für die Entscheidung
entsteht, ob man als Neue(r) in dem Haus wohnen will und ob die
bestehenden
Bewohner eine(n) Neue(n) befürworten. Ich denke, die Bewohner
sollten
mitreden, wenn jemand einziehen will. Vielleicht wählen wir auch
ein paar Leute, die sich besonders engagieren wollen und in solchen
Sachen dann immer mitreden.
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Instant-Hauszeitung mit Live-Bildern von
Gemeinschaftsbereichen

Alternativen
Wir können es nicht allen Recht machen, deshalb freuen
wir uns darüber, daß es neben dem GeKu-Haus ganz viele
andere Projekte gibt, die alle etwas andere Schwerpunkte setzen. So
entsteht Vielfalt & Auswahlmöglichkeit.
Hier eine sehr schöne Übersicht
über
existierende
Mehrgenerationenhäuser
inkl. ganz vieler Adressen. Interessant scheint mir auch folgendes zu
sein, obwohl ich keine weiteren Infos habe, als das, was die Webseiten
sagen:
Und hier ein paar Seniorenresidenzen, Pflegeheime usw.. Wir
sind zwar keine, aber wir
wollen ein Ort sein, an dem man möglichst lange eigenständig
wohnen kann - bevor man dann vielleicht umziehen muß:
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