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Auf dieser Seite wird
Organisatorisches zusammengefasst, das sowohl für diejenigen
interessant ist, die im GeKu-Haus wohnen oder arbeiten, als auch
für neue Interessenten. Denn wer gut informiert ist, kann besser
entscheiden, ob das Haus zu ihm/ihr passt, muss später
weniger fragen und kommt schneller zurecht.
0. FAQs (= oft gestellte Fragen)
Hierfür pflegt Johannes hier eine Sammlung,
die aber nur für Interne zugänglich ist. Man muss sich ein
Passwort von Johannes geben lassen, oder man muss innerhalb des Hauses
auf diese Seite zugreifen (dann geht's auch ohne Passwort).
1. Kommunikation
1.1. Treffen
Selbstverständlich entscheidet jede(r) selbst, wo er/sie
teilnimmt. Im GeKu-Haus sind Individualität UND Gemeinschaft kein
Widerspruch, sondern wie ein Blumenstrauß, aus dem man mal das
eine, mal das andere wählen kann. Man kann im GeKu-Haus auch
wohnen oder arbeiten, ohne sich an gemeinschaftlichen Dingen zu
beteiligen, oder man kann sich nur manchmal beteiligen oder in Phasen.
Vielfalt und Freiheit, kein Gruppendruck!
- Öffentliche Treffen
für Externe, Interessenten, wer-immer-kommen-will: Termine HIER
- Hausgemeinschafts-Treffen:
Für Bewohner, Ladengemeinschaft, CoWorker (aber nicht für
Externe) 19 Uhr an jedem 3. Montag.
- Treffen von Teil-Gruppen (ebenfalls nicht für Externe):
- Nur-Bewohner-Treffen
- jeden 1. Mittwoch im Monat um 19h in der Lounge
- Nur-Ladengemeinschaft-Treffen - Termine werden nach
Bedarf angesetzt
- Nur-CoWorker-Treffen - Termine werden nach
Bedarf angesetzt
1.2. Elektronische KommunikationVorab, GANZ WICHTIG:
- Nutzt unsere Mailinglisten bitte NUR, wenn Ihr wirklich etwas zu sagen habt, das ALLE interessiert.
- Also nicht "Friedolin, willst Du morgen mit mir baden
gehen?" (das betrifft NUR Friedolin & Dich!!!) in die Mailingliste
schreiben!
- Falls Du aber neben Friedolin noch mit ganz vielen
anderen Leuten in den Wellnessbereich willst, dann kannst Du gern in
die Mailingliste schreiben "Friedolin und ich gehen morgen in den
Wellnessbereich um 19 Uhr - wer kommt mit?".
- Wer zuviele Dinge in Mailinglisten schreibt, die eigentlich
nicht für alle interessant sind, der sorgt dafür, dass
Mailinglisten nicht mehr ernst genommen werden und das richtet SCHADEN
an, weil wir dann nicht mehr so gut kommunizieren können.
Es gibt Mailinglisten (was ist das?) im GeKu-Haus, die nur für die
Teilnehmer (= Bewohner, Aktive) zugänglich sind. Sobald Du dazu
gehörst, wirst Du automatisch aufgenommen.
Daneben haben wir Mailinglisten, in denen Leute mitlesen, die
großes Interesse an den jeweiligen Bereichen haben und uns gern
bei Fragen beraten. Man schickt einfach eine Mail an die u.g. Adressen,
fragt oder regt zu einer Diskussion an und kann ziemlich sicher sein,
dass engagierte Leute antworten:
- Für alles, was "Wohnen" angeht: generationenkult(at@)unperfekthaus.de
- Für alles, was "Ladengemeinschaft" angeht: ladengemeinschaft(at@)unperfekthaus.de
- Für alles, was "CoWorking" angeht: panorama-coworking(at@)unperfekthaus.de
Weiteres ist geplant. Insbesondere möchte ich (Reinhard)
einen Marktplatz schaffen, wie wir Leistungen auf Gefälligkeits-,
Tausch- oder Geldbasis austauschen.
2. Besichtigungen
Jede(r) wird sicher immer
wieder auf eigene Faust Freunde
durch das Haus führen, daneben wird es immer wieder Besichtigungen
für Interessenten (Wohnen, CoWorking oder Ladengemeinschaft)
geben. Damit das nicht zuviel wird, wollen wir ab März 2012 immer
am 1. Samstag einen "Vormittag der offenen Tür" machen - der
Beginenhof macht das z.B. genauso - Führung um 11 Uhr, Termine siehe hier, Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt immer in der Ladengemeinschaft im Erdgeschoss.
Ansonsten hat sich Wolfgang bereiterklärt, Interessenten
ab und an durch das Haus zu führen.
3. Waren (Lebensmittel, Büromaterial,...)
In der Lounge fängt es an, aber auch an anderen Stellen
des GeKu-Hauses werden wir Waren / Dinge offen auf Vertrauensbasis
herumliegen haben, und es ist wichtig, dass immer klar ist, wie man
damit umgeht. Deshalb werde ich folgende Kennzeichnung anbringen:
- Weiße Kennzeichnung:
- Verkaufsware,
gehört irgendwem, Preis und Inhaber
stehen auf einem Aufkleber an der Ware, wer es kaufen will, kann dies
auf Vertrauensbasis tun und muss dann mit dem Inhaber (z.B. Gabriela,
die unsere Lebensmittelversorgung sicherstellt, aber später auch
mit anderen, die irgendwas anbieten im Haus) abrechnen.
- Grüne Kennzeichnung:
- Frei Ware, gehört niemandem, man kann sie
konsumieren, wegnehmen, nutzen - was immer man will. Falls die Ware ein
überschrittenes Haltbarkeitsdatum hat, soll man sie bitte sofort
entsorgen, wenn man das sieht. Also: NICHT fragen, einfach nehmen oder
entsorgen wenn nötig!
- Gar keine Kennzeichnung:
- Ware gehört zum Haus, kann gern genutzt werden, aber
bitte nicht wegnehmen! Z.B. Tischtennis-Schläger, Bälle,...
Achtung: In
allgemeinen Bereichen des GeKu-Hauses dürfen keine Dinge deponiert
werden, auf die man Eigentumsanspruch erhebt. Beispiel: Die Marmelade,
die ich gern selbst essen will, darf ich nicht in einen
Kühlschrank in der Lounge stellen, sondern muss sie in meinen
eigenen Kühlschrank tun!
4. Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen
Wer sicher sein will, die Sache zu einem bestimmten Termin
nutzen zu können, trägt sich in den bereithängenden
Kalender ein. Wenn eine Sache gerade ungenutzt ist, kann man sie
spontan nutzen. Wer reserviert hat Vorrang, und die Nutzung muss immer
auch für andere zugänglich sein, es sind
Gemeinschaftsräume.
5. Sauberkeit
Die Basis wird von Annette & später einer 2. Person
auf 400€-Basis garantiert (dies wird auf alle über die Nebenkosten
umgelegt). Ansonsten packt jede(r) mit an und hinterlässt immer
alles in gutem Zustand.
Die Kaffeemaschine zeigt automatisch an, wann sie gereinigt
werden soll,
und diese Anzeige nutzen wir auch gleichzeitig, um dann auch immer die
Softdrink-Anlage zu reinigen. Wer eingewiesen ist, soll bitte IMMER BEIDE GERÄTE reinigen,
sobald die Kaffeemaschine anzeigt "Bitte
reinigen". Und um unnötige Doppel-Reinigung zu vermeiden, soll
niemand
irgendeines dieser Geräte reinigen, wenn die Kaffemaschine dies
nicht
anzeigt.
Thema "Mülltrennung": Man mag dazu stehen, wie man will,
aber zumindest aus Kostengründen sollte sich JEDE(R) daran
beteiligen! Denn die graue Tonne (Restmüll) zahlen wir alle
über die Nebenkostenabrechnung, während die gelbe
(Grüner Punkt) und die blaue Tonne (Altpapier) kostenlos sind!
6. Rauchen
Mit
dem Rauchen fängt es an, doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.
In den Gemeinschaftsbereichen herrscht Rauchverbot, aber auf den
Terrassen ist
Rauchen erlaubt, und in den Wohnungen kann natürlich ohnehin
jede(r)
machen was er will.
7. Tierhaltung
Hier möchte ich es mit der Aktion "Hundefreundlicher Ort"
der Pfötchenhotels halten: Wohlerzogene Vierbeiner sind erlaubt! Mehr... Frage wäre
auch, ob wir vielleicht einen
"Gemeinschafts-Hund" anschaffen sollten.
8. Fahrradraum
Großes Problem wird dort der
beschränkte Platz sein, und die Tatsache, daß sich in
solchen Räumen Räder ansammeln, die fast nie gebraucht
werden. Aus diesem Grund sollen Einstellplätze im Fahrradraum
NICHT in der Miete enthalten sein, sondern einzeln gegen Geld vermietet
werden. So entsteht eine gewisser Druck, zurückhaltend mit der
begrenzten Anzahl von Fahrradeinstellplätzen zu sein.
9. Gäste
9.1. Allgemein
Wie in jedem anderen Haus auch, kann jede(r) beliebig viele Gäste
in seine eigene Wohnung einladen, dort feiern, was-auch-immer. Aber die
Gemeinschaftseinrichtungen sind für die Hausgemeinschaft (=
Ladengemeinschafts-Mitglieder, WG, Wohnungen, CoWorking-Nutzer) da!
Gäste sind in den Gemeinschaftseinrichtungen nur geduldet, solange
dadurch keine Probleme entstehen. Wenn es zu eng oder zu laut wird,
wenn Ressourcen nicht mehr ausreichend für die Hausgemeinschaft
nutzbar sind, dann müssen Gäste bitte zurück in die
eigene Wohnung genommen werden.
Gäste dürfen auf keinen Fall die Gemeinschaftseinrichtungen
ohne Anwesenheit einer Person aus der Hausgemeinschaft nutzen. Grund:
Es ist zu aufwendig, Gästen alle Gepflogenheiten und Regeln
beizubringen, die nötig sind, damit die Gemeinschaftseinrichtungen
funktionieren. Dies muss immer durch ein anwesendes Mitglied der
Hausgemeinschaft sichergestellt werden.
9.2. Gäste im "Schlafwagen" unterbringen
Jede(r), der im GeKu-Haus wohnt oder einen Schreibtisch oder
eine Verkaufsfläche gemietet hat, kann Gäste im "Schlafwagen"
im 1.OG unterbringen. Das läuft so:
- Wer
reserviert hat (Kalender im Raum), hat Vorrang. Wenn nicht reserviert
ist, kann man sich jederzeit eintragen / spontan schlafen.
- Annette sorgt dafür, dass immer frische Bettwäsche bereitliegt
- Der Gast bezieht sich das Bett selbst, und wenn er/sie es
wieder freigibt, dann zieht er/sie es selbst ab und legt die gebrauchte
Bettwäsche in einen Korb im "Schlafwagen"
- Pro Nacht legt man bitte 6€ in eine bereitstehende Kasse
Zur Info: Annette bekommt 3€ für das Waschen (die
Waschmaschine in der WG zahle ich ja eh), die restlichen Einnahmen sind
für mich als Miete für den Raum, Nebenkosten,
Bettwäsche- und Bettenanschaffung usw..
Grund: Der "Schlafwagen-Raum" ist nicht als Gemeinschaftsfläche
berechnet, und es zahlt auch niemand Miete dafür, deshalb muss ich
die Miete über diese Beträge letztlich bekommen. Wenn z.B. in
einem Monat 30 Leute je 1 Nacht übernachten und 20 Leute 2
Nächte, dann sind das 50mal jeweils 3€ für Annette und 3€
für mich (das ist die erste Nacht) plus für die 20 zweiten
Nächte bekomme ich die 6€ komplett, weil keine erneute Wäsche
anfällt. Annette bekommt also in diesem Beispiel 150€, und ich
bekomme 270€. Ich denke, das ist fair - Annette hat ihre Arbeit bezahlt
bekommen, und ich bekomme in ganz ganz vielen kleinen Raten das Geld
zurück, das der Bau und die Einrichtung und die Nebenkosten des
Raums kosten.
Achtung: Der Raum ist nur für Freunde von Leuten, die im GeKu-Haus
wohnen oder Flächen/Schreibtische gemietet haben. Nicht für
Dauergäste! Wenn es ein Problem wird, dass da jemand zu lange
untergebracht wird, dann müssen wir die Regeln ändern.
Zunächst mal möchte ich aber auch so vorgehen, dass keine
feste Grenze für die Dauer der Unterbringung herrscht.
9.3. Gäste in nicht vermieteten Wohnungen & WG-Zimmern unterbringen
Hier
gilt: Wenn ich als Vermieter keinen Nachteil, keine
Kosten und keinen Arbeitsaufwand habe, dann könnt Ihr das tun! Die
Schlüssel hat Gabriela, mit der auch bitte alles koordiniert
werden soll. Ich will keine Arbeit damit haben, will auch gar nicht
informiert werden und berechne
auch nichts dafür. Es wäre aber schön, wenn die
Gäste
sich in irgendeiner Weise revanchieren würden und irgendwas
beitragen. Also entweder die Unterkunft schöner, sauberer
hinterlassen als sie vorher war, oder irgendeine Kleinigkeit im Haus
beitragen.
Und selbstverständlich muss alles einwandfrei hinterlassen werden,
sobald jemand mietet, und auch Besichtigungen von Interessenten
müssen möglich sein und die Räume müssen
vernünftig aussehen, damit niemand abgeschreckt wird.
Längerfristiges Wohnen ist auch nicht erlaubt, bitte immer nur
für Gäste und für vielleicht höchstens 4 Wochen -
jederzeit auf Abruf sobald jemand mietet.
Es ist immer ein Geben&Nehmen, und es wäre
schön, wenn das nicht immer als plumpes Handelsgeschäft
laufen würde, wenn einfach ohne große Vereinbarungen jede(r)
von sich aus beiträgt, was möglich ist.
Dies ist ein freiwilliges Angebot von mir, das nicht Bestandteil des Mietvertrags ist und jederzeit widerrufen werden kann.
10. Technik
10.1. Raumtemperatur
Die Heizung, auch in der Lounge usw., wird über Thermostaten
geregelt, die man nicht anlügen darf. Wer einen Thermostaten auf
25°C stellt, weil er meint, es würde dann schneller warm, der
vergeudet Energie. Denn es wird nicht schneller warm, sondern nur viel
zu warm! Merke: Immer nur die Temperatur einstellen, die man wirklich
haben will!
10.2. WLAN
Jede Wohnung hat ihr eigenes virtuelles WLAN, die WG,
Panorama-CoWorking und die Ladengemeinschaft haben je ein "großes
virtuelles WLAN" für alle. Die Zugangsdaten bekommt Ihr beim
Einzug.
Insgesamt teilt sich das ganze Haus eine Leitung mit 50MB/s
inbound und 10MB/s outbound. Wenn also viele Leute viel
übertragen, dann wird's langsamer. Wir bieten nur die
BASIS-Versorgung auf Kosten der Hausgemeinschaft. Diejenigen, die mehr
wollen, müssen sich einen eigenen Anschluss legen lassen, die
Kabel liegen, aber die Kosten muss jede(r) dann selbst tragen.
11. Reparaturen
Wir leben in einem Haus, das enorm Kosten verursacht, die
letztlich von den Bewohnern/CoWorkern/Ladengemeinschaft getragen
werden, weil sie die Sachen natürlich auch nutzen. Auch wenn man
vielleicht glaubt, Dinge auf den Hausbesitzer abwälzen zu
können - letztlich landet alles irgendwann in Miete oder
Nebenkosten. Die einzige Chance, die Kosten niedrig zu halten, besteht
also darin, vorsichtig mit den Dingen umzugehen und immer auch mal
selbst anzupacken, wenn irgendwas zu tun ist.
Ansonsten gibt's folgende Ansprechpartner:
- Frank Werner (f.werner@unperfekthaus.de)
ist
unser
Haustechniker,
der
immer
erstmal
schaut, ob er eine Sache
nicht selbst erledigen kann und wenn nicht, dann spricht er bitte Andre
Hanf an von der Bauunternehmung Alt.
- Sonderregelung für die erste Zeit: Da Andre noch
viel im Haus ist und vieles ja Garantiereparaturen sind, können
wir mit Andre auch direkt kommunizieren. Später soll es aber immer
über Frank laufen, der erstmal schaut, ob er es nicht selbst
machen kann.
- Cornelius Wasmund (cw@4logistic.de)
ist
für
die
Internet-Ankopplung,
Netzwerk,
WLAN im Haus
zuständig
Aber nochmal: Es ist wichtig, dass sich im Haus auch
Spezialisten herausbilden, die vieles alleine richten können.
Macht Euch keine Illusionen - wenn wir alles auf externe, bezahlte
Leute verlagern, dann wird es teurer, im GeKu-Haus zu wohnen oder zu
arbeiten.
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